Theaterpädagogisches Zentrum der Emsländischen Landschaft e.V.

Manuel Evers

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Mein Leben

Der Akrobat, Zirkus- und Theaterpädagoge Manuel-Maurice Evers wurde 1988 in Thuine im Emsland geboren. Bereits in seiner Jugend hat er gerne geturnt, nur leider ist er schnell an meine Grenzen gestoßen, da es auch in der Schule niemanden gab, der ihm weiterhelfen konnte. Als er mit 18 Jahren durch selbstständiges Training endlich erhebliche Fortschritte gemacht habe, entschied er sich dazu Kindern die Möglichkeit zu geben Akrobatik zu erlernen. Im Rahmen der Zirkus Arbeitsgemeinschaft der IGS Fürstenau lernte er Jonglieren und verbesserte seine eigene Akrobatik durch das Lehren erheblich. Die ersten Auftritte folgten. Im Jahr 2013 wurde ihm die Möglichkeit gegeben seine eigene Gruppe im Nachmittagsbereich zu unterrichten. Die Boden- und Luftakrobatik AG ist an der Schule sehr beliebt und erfreut sich großer Nachfrage, gerade unter den Kindern die körperlich stark unterfordert sind. Damals wie heute gibt es regelmäßig Aufführungen, die mit den Kindern gemeinsam entwickelt werden.

Vita:

Nach seinem Abitur 2008 packte ihn die Reiselust und er wanderte durch verschiedene Städte in Deutschland, immer wieder traf ich auf Jongleure und andere Artisten, die mehr oder minder mit der Straßenkunst ihr Geld verdienten. Für ihn stellten sich hier die Weichen, er wollte von meiner Passion leben können.
In Hamburg fand er eine Stelle als Trainer für Parkour beim Eimsbütteler Turnverein und trainierte dort verschiedene Gruppen. Im Juni 2010 wurde er für einen Workshop, im Rahmen eines Zirkuszeltlagers, als Dozent eingeladen. Hier machte er Bekanntschaft mit Nicoletta Dahlke, eine Schülerin von Marcel Marceau, die in Köln eine eigene Schule für Mime und Physical Theatre betreibt. Er war sehr daran interessiert mein Hobby zum Beruf zu machen und reiste nach Köln, um nach der Aufnahmeprüfung das dreijährige Vollzeitstudium für Mime und Physical Theatre zu absolvieren.

Das TPZ und Ich:

Während des ersten Jahres seines Studiums verdiente er sich mit Straßentheater einen Großteil seiner Studiengebühren. Vorerst mit Akrobatik, dann hat er auch immer mehr Elemente aus dem Tanz und der Pantomime hinzugefügt. Auf der Straße lernt man sehr schnell was funktioniert und was nicht, da es so ziemlich die ehrlichste Bühne ist.
Über eine Kommilitonin ist in Kontakt mit dem Kölner Spielecircus e.V. gekommen. Unter anderem arbeitete ich in dem Projekt "Kinder stark machen" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit. In der Zeit lernte er viel über die Konzeption und die Moderation von Zirkusprogrammen gelernt.
Ein befreundeter Straßenkünstler vermittelte ihn dann im Mai 2011 an die Künstlergruppe "Pantao". Seine Vorkenntnisse in der Akrobatik und die Inhalte seiner Ausbildung prädestinierten ihn für die Belebung ihrer faszinierenden Kostüme. Mittlerweile erweckte er für Pantao sieben verschiedene Charaktere zum Leben, zum Beispiel in einer 60 minütigen Bühnenshow für das Tiroler Sagen- und Märchenfestival oder 2013 bei der "Roncalli" Produktion "Circus meets Classic" im Münchener Gasteig.
Seit sechs Jahren arbeitet er für weitere Künstleragenturen. Zum einen das "Stelzentheater Circolo" Dirr aus Trier und das "Ensemble Finesse" von Martin Fuhrberg, für welche er sowohl Artistisch als auch Schauspielerisch tätig bin.
Nach einem Projekt im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ ist er auf den Studiengang Theaterpädagogik aufmerksam geworden. Mittlerweile ist er im 6. Semester und seit über zwei Jahren für das Theaterpädagogische Zentrum in Lingen tätig.