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Kinder- und Jugendschutz

Liebe TPZ-Teilnehmer*innen,

wir freuen uns, dass du dich für die Sparten Theater, Tanz, Zirkus und Spiel interessierst; denn hier kannst du Neues entdecken und du selbst sein:

  • Du kannst dich bewegen, kreativ sein und viele Dinge ausprobieren.
  • Du kannst neue Menschen kennenlernen und Freundschaften finden.
  • Du kannst das, was du gelernt hast, in einem selbstgestalteten Stück, einer Show oder Performance, vor Publikum präsentieren.
  • Du kannst ganz viel Spaß in deinem gewählten Kurs haben. 

 

Damit du dich im TPZ wohlfühlst, haben wir ein paar wichtige Informationen hier zusammengefasst:

  • Es gibt TPZ-Regeln, die zeigen, wie wir alle miteinander umgehen sollen.
  • Du kannst alles mit deinen Eltern oder anderen Erwachsenen besprechen oder auch Fragen stellen.
  • Wenn etwas nicht in Ordnung ist, wende dich an deine Vertrauensperson.
  • Wir wünschen dir eine wunderbare Zeit als TPZ-Teilnehmer*in bei uns.

     

Regeln im TPZ

Es gibt ein paar wichtige Regeln innerhalb des TPZ, die für alle Bereiche (Theater, Tanz, Zirkus und Spiel) gleichermaßen gelten und an die du dich bitte halten musst:

Für ein schönes Miteinander:

  • Jede*r ist willkommen.     
  • Wir begrüßen und verabschieden uns – es sorgt für Verbindlichkeit und zeigt, dass wir uns respektieren.
  • Wir unterstützen, achten und helfen uns gegenseitig.
  • Niemand wird ausgelacht.
  • Wir dulden keine Gewalt, Beleidigungen, Ausgrenzungen oder Diebstahl.

Während der Kurse:

  • Hör auf die Anweisungen der Leiter*innen. Sie achten auf dich.
  • Verbindlichkeiten sind nicht nur schön, sondern auch wichtig; daher komme bitte regelmäßig und sage ab, falls du mal nicht kannst (z.B. wegen Krankheit oder Urlaub).
  • Trage passende Kleidung: Dein*e Kursleiter*in sagt dir, was du brauchst. Trage während des Kurses keinen Schmuck oder Uhren, da diese zu Verletzungen führen können.
  • Requisiten und Trainingsgeräte werden nur in Absprache mit der Kursleitung benutzt.
  • Ordnung und Sauberkeit sind wichtig: Gehe gut und sorgsam mit Requisiten und Kostümen um.
  • Nach dem Kurs räumen wir gemeinsam auf.
  • Kinder, die von ihren Eltern gebracht werden, warten nach Kursschluss auf sie.
  • Handys und andere elektronische Geräte gehören nicht zum Kurs.
  • Auf der Bühne wird nicht gegessen und nicht getrunken.
  • Es werden keine Fotos oder Videos während des Kurses gemacht.

Für Eltern und Gäste:

  • Erwachsene begleiten jüngere Kinder bis in den Eingangsbereich/Foyer und holen sie auch dort wieder ab.
  • Eltern und Freund*innen können – nach Absprache – auch mal zuschauen; doch es ist viel spannender, sich bis zur Präsentation zu gedulden.

Wir bitten euch, Gespräche mit den Kursleiter*innen erst nach der Probe zu führen.

Erklärung für schwere Wörter:

Sexueller Übergriff, sexuelle Gewalt: Sexuelle Handlungen zu Kindern sind allgemein verboten. Sexuelle Handlungen sind, wenn jemand etwas tut, bei dem sich eine Person nicht gut fühlt. Dazu gehören zum Beispiel sexuelle Sprache, körperliche Berührung, Zeigen von sexuellen Bildern, Videos oder Chats. Meistens soll es geheim bleiben. Manchmal wird gedroht, dass etwas Schlechtes passiert, wenn es kein Geheimnis bleibt, oder es gibt eine Belohnung dafür, wenn es geheim bleibt. Es gibt auch sexuelle Übergriffe von Kindern oder Jugendlichen. Es ist mutig und gut, Erwachsenen darüber zu erzählen. So kann es aufhören. Sag Bescheid, wenn dir etwas auffällt, was nicht okay ist.

Körperliche Gewalt: Wenn der Körper verletzt wird, zum Beispiel durch Schlagen, Treten, Schubsen oder Schütteln. Körperliche Gewalt verletzt auch die Gefühle und die Seele.

Seelische Gewalt: Der Körper wird hierbei nicht verletzt, sondern die Gefühle, Gedanken, das Wohlbefinden. Zum Beispiel: Lügen über andere zu erzählen, anschreien, beleidigen, sich über eine Person lustig machen. Von außen ist keine Wunde zu sehen, aber im Inneren einer Person kann eine Verletzung sein. Dann hilft es mit Erwachsenen darüber zu sprechen, die dir zuhören.

Missbrauch von Macht: Macht heißt Verantwortung. Die Kursleitenden treffen Entscheidungen, was im Kurs gemacht wird. Sie passen auf, dass sich alle an die Regeln halten. Sie können auch Bestimmen, damit sich alle gut und gerecht behandelt fühlen und sicher sind. Sollte diese Macht aber genutzt werden, um jemanden zu verletzen oder zu schaden, ist das Machtmissbrauch. Bitte sage uns, wenn du das Gefühl hast, dass jemand nicht respektvoll mit dir umgeht.

Ein passendes Kostüm heißt, Kleidung zu tragen, die zum Auftritt passt. Denn: Bei öffentlichen Aufführungen kommen ganz viele unterschiedliche Menschen zum Zuschauen. Manchmal sind es Menschen, die du und auch wir nicht kennen. Wir unterstützen dich bei der Auswahl deines Kostüms: zum Beispiel ob du blickdichte Leggins trägst, der Stoff nicht zu eng am Körper anliegt und nicht verrutschen kann – für deinen starken Auftritt! Wir achten auf einen sorgsamen Umgang mit Kostümen.

Ansprechpartnerin zum Thema Kinder- und Jugendschutz

Linda Waldhoff (sie/ihr)
Fachbereichsleitung Tanz